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Beförderungsbestimmungen

§1 Allgemeine Bestimmungen - hierunter Gültigkeit und Haftung

Diese Bedingungen gelten für den Kauf eines Tickets für eine Reise mit der Reederei für Passagiere, PKW, LKW, Reisegüter und Fracht mit den Fährschiffen der Reederei oder mit Fährschiffen, die von der Reederei gechartert wurden; ungeachtet ob Dokumente für diese Vereinbarung ausgestellt wurden oder nicht.

Die Reederei beschränkt ihre Haftung für Verluste, Fehler oder Mängel sowie Personen-, Sach- oder Frachtschäden gem. den Bestimmungen im Seehandelsgesetz sowie der internationalen Transportkonventionen (siehe §5 bez. Ersatzleistungen für Beschädigungen an Personen und Gepäck).

Die Reisenden sind verpflichtet, die Anweisungen von Kapitän und Besatzung zu befolgen.

Offenes Feuer im Innenbereich und auf dem Fahrzeugdecks ist verboten. Das Rauchen ist nur in den dazu eingerichteten Bereichen gestattet. Das Rauchen ist auf bestimmten Überfahrten verboten.

Auf bestimmten Überfahrten ist der Aufenthalt auf dem Fahrzeugdeck verboten.

Die Reederei kann Personen - ungeachtet dass sie über ein gültiges Ticket verfügen - vom Transport ausschlieβen, sofern sie ein Sicherheitsrisiko ausmachen, eine Belästigung für andere Fahrgäste darstellen, oder im Übrigen die aus Anschlägen oder anderen entsprechenden Informationen für die Benutzung des Fährschiffes ausgewiesenen Anweisungen, nicht befolgen.

Angetrunkenen oder unter Rauschgift stehenden Personen kann die Beförderung verweigert werden, ungeachtet dass sie über ein gültiges Ticket verfügen.

Die Reederei kann Fahrzeuge, die Öl-, Benzin- oder andere Leckagen haben, ablehnen.

Sofern es bei ausverkauften Abfahrten zu Fahrten mit Krankenwagen oder Polizeifahrzeugen kommt, sind die zuletzt eingetroffenen reservierten Fahrzeuge in Warteposition zu stellen.

Die Reederei kann in besonderen Fällen, sofern es durch die Platzverhältnisse bedingt wird, Fahrgäste für die bestimmte Fähre abweisen.

Personen, die Reederei-Inventar und den Besitz anderer beschädigen, haften für die von ihnen verursachten Schäden und unterliegen der Schadensersatzleitungspflicht.

Die Passagierbereiche unterliegen der Videoüberwachung. Jeder Diebstahl wird bei der Polizei angezeigt.

Das Servieren von Spirituosen an angetrunkene und Personen unter 18 Jahren, ist durch Gesetz untersagt. Der Verzehr von selbst mitgebrachten Speisen und Getränken ist nur in den dazu eingerichteten Bereichen gestattet.

Ohne die Genehmigung der Reederei ist es den Reisenden an Bord oder an Land auf dem Gebiet der Reederei nicht gestattet, Waren zum Verkauf anzubieten, Drucksachen zu verteilen, oder Sammlungen o.ä. vorzunehmen.

Die Reederei kann laufend Abfahrten, Anlegeplätze u.a. ändern. Die Zuständigkeit, sich über Änderungen im Fahrplan zu orientieren, liegt beim Passagier.

§2 Gepäck

Der einzelne Passagier kann sein persönliches Gepäck in Koffern, Taschen o.ä. ohne Sonderleistung mitnehmen.

Es ist den Passagieren gestattet, Gepäck auf die Fährschiffe der Reederei mitzubringen, das sie selbst tragen können, jedoch max. 50 kg. Bei Verlust oder Beschädigung des Gepäcks, beschränkt sich die Haftung der Reederei gem. des Seehandelsgesetzes.

Während der Überfahrt ist das Mitbringen von Reisegütern, hierunter Handgepäck und andere Güter, die Gefahren oder erhebliche Unannehmlichkeiten für Schiff, Leben oder andere Güter verursachen, hierunter Stoffe und Waren, für die laut IMDG-Code ein Beförderungsverbot vorliegt, untersagt.

Gepäck auf den Schnellfähren der Reederei: Auf die Schnellfähren ist es den Passagieren gestattet, 1 St. Handgepäck mit an Bord zu nehmen. Das Handgepäck darf ein Höchstgewicht von 8 kg und die Höchstabmessungen 50 x 40 x 25 cm nicht überschreiten. Für Fuβgänger-Passagiere wird das übrige Gepäck auf Gepäckwagen, die an Bord des Fährschiffes gefahren werden, transportiert. Bei der Ankunft werden die Gepäckwagen in die Ankunftshalle gefahren, wo der Passagier sein Gepäck selbst abholt (siehe auβerdem §9 über die Schadensersatzleitung bei Personen- und Gepäckschäden).

§3 Beförderung von kranken/ behinderten Personen - hierunter Behindertenhilfe

Die Reederei versucht, dem eventuellen Wunsch, Behindertenfahrzeuge in der Nähe eines Aufzugs abstellen zu können, nachzukommen. Beim Check-In ist das Personal darüber in Kenntnis zu setzen.

Auf den Überfahren, bei denen eine Behindertenhilfe angeboten wird, erstreckt diese sich auf die körperliche Begleitung beim an Bord- und von Bordkommen durch das Reedereipersonal oder einem anderen Zulieferer.

Auf einigen Fährschiffen der Reederei wird das Anbordfahrenlassen von Behindertenfahrzeugen ermöglicht, so dass es Passagieren mit Bewegungsbehinderungen ermöglicht wird, über die Gangway an Bord zu kommen.

Die Behindertenhilfe erstreckt sich nicht auf Gepäckhilfe, das Anheben des Behinderten vom Rollstuhl auf den Sitz, körperliche Begleitung zum und vom Terminal, zur Bushaltestelle oder zum Bahnsteig, sowie persönliche Versorgung/Hilfe während der Überfahrt.

Die Reederei kann verlangen, dass der Kranke/Behinderte während der Überfahrt eine für ihn zuständige Begleitperson mitbringt.

Behindertenhilfe ist mindestens 24 Stunden vor der Abreise im Zeitraum Montag - Freitag zwischen 08:00 - 21:00 Uhr zu bestellen.

Die Reederei kann nur individuellen Kunden Behindertenhilfe anbieten; für Gruppen gilt dieses nicht.

§4 Haustiere

Hunde sind kurz an der Leine zu halten. Andere Tiere sind in Käfigen oder Transportboxen zu transportieren und dürfen keine Belästigung für andere Passagiere ausmachen. Es ist erlaubt, Hunde und andere Tiere während der Überfahrt im Fahrzeug zu lassen. Die Passagiere haben bei allen Überfahrten keinen Zutritt zu den Fahrdecks. In der Information an Bord kann die Erlaubnis, Tiertransporte zu kontrollieren, jedoch erteilt werden. Siehe auβerdem §5.2 bez. Tiertransporte).

Auf den Fährschiffen der Reederei stehen besondere Bereiche für Passagiere mit Hunden und andere Tieren zur Verfügung. Beim Kauf einer Kajüte, ist das Mitbringen von Hunden und anderen Tieren in die dazu eingerichteten Kajüten gestattet, sofern man über die gesamte Kajüte verfügt, d.h. für alle Kojen bezahlt hat. Davon ausgenommen sind die Allergikerkajüten.

Die Reederei übernimmt keine Haftung für die Beförderung von lebenden Tieren.

§5 Güter

§5.1 Normale Güterbeförderung

Alle LKW/Lieferwagen mit einem Gesamtgewicht über3.500 kgoder einer Länge über6 m,werden als LKW bezeichnet.

Die gesamte Reservation hat bei der Reederei zu erfolgen.

Das Anbordfahren, an Bord fahren und das Anlandfahren erfolgt in Kooperation mit dem Personal und hat unter besonderer Aufmerksamkeit vonseiten des Fahrers zu erfolgen.

Das Fahrzeug muss mit Vertäuungsbeschlägen für die Fixierung am Schiff ausgerüstet sein. Die Güter des Fahrzeugs sind ausreichend zu vertäuen und so zu sichern, dass sie die Einflüsse, die während des Seetransports auftreten können, aufnehmen können. Eine ordnungsgemäβe Vertäuung der Last und die Sicherung auf dem eigenen Fahrzeug, ist Zuständigkeit des Transporteurs/Fahrers.

Die Reederei ist nicht dazu verpflichtet, Anhänger, Container oder andere Transporteinrichtungen mit Bezug auf die Verpackung, Verstauung, Vertäuung u.ä. der Güter zu kontrollieren. Sollte die Reederei trotzdem der Meinung sein, dass die Güter nicht ordnungsgemäβ gepackt wurden, kann sie die Beförderung der Güter ablehnen.

Die Reederei erstattet keine Beschädigungen an Gütern oder Fahrzeugen, wenn die Schäden einem mangelhaften Vertäuen, Stauen oder anderen Umständen zuzuschreiben sind, deren Sicherung Verpflichtung des Transporteurs sind, und deren Kontrolle nicht Verpflichtung der Reederei sind.

Die Entscheidung über die Lastensicherung/Vertäuungen und ob die Last eventuell abzulehnen ist, liegt beim 1. Nautischen Offizier.

Gem. der derzeitigen Rechtsprechung übernimmt die Reederei keine Haftung für eventuelle Schäden an LKW und Gütern, die sich im Aufmarsch- und Hafengelände aufhalten.

Bei der Beförderung von Gütern beschränkt sich die Haftung der Reederei primär auf die in den Bestimmungen der in den North Sea Standard Conditions of Carriage enthaltenen North Sea Operator's Claims Conference ("NSOCC"), hierunter auch der Green Card, sekundär in Übereinstimmung mit dem Seehandelsgesetz.

Alle von der Reederei als Stevedore - Facharbeiter für Seehafenlogistik - ausgeführte Serviceleistungen, fallen unter die allgemeinen Bedingungen für dänische Hafenunternehmen (Danske Havnevirksomheders Almindelige Betingelser ("DHAB 2002")).

Beschädigungen an Gütern oder Fracht sind unverzüglich beim Erhalt im Ankunftshafen anzumelden, bevor sie das Gelände verlassen. Sofern dieses nicht eingehalten wird, entfällt das Reklamationsrecht.

§5.2 Beförderung von lebenden Tieren

Beim Transport von lebenden Tieren hat der Fahrer dieses spätestens beim Anbordfahren mitzuteilen (siehe auch §9 über die Schadensersatzleitung für Personen und Gepäck).

Durch Kontaktaufnahme mit der Information an Bord, kann die Erlaubnis erteilt werden, Tiertransporte während der Überfahrt zu kontrollieren.

Die Reederei übernimmt keinerlei Haftung für die Beförderung von lebenden Tieren.

§5.3 Gefahrgut

Gefahrgut wird laut der Bestimmungen des IMDG-Codes transportiert.

Der Absender von Gütern hat die Reederei im Voraus und spätestens 24 Stunden bevor der Transport stattfinden soll, schriftlich über das Vorhandensein des Gefahrgutes zu informieren. Sofern eine derartige Mitteilung nicht erteilt wird, wird davon ausgegangen, dass der Absender, der Rederei gegenüber garantiert, dass die zur Beförderung übergebenen Güter keine Gefahrgüter enthalten.

Bei der Beförderung von motorisierten Fahrzeugen mit Gefahrgut, sind die erforderlichen Dokumente vor der Beförderung vorzulegen. Kennzeichnung und Verpackung sind gem. der geltenden Bestimmungen durchzuführen. Die Reederei behält sich das Recht einer Kontrolle vor, dass die Last der Anmeldung entspricht. Sie ist berechtigt, eine Beförderung von Gefahrgut abzulehnen oder zu verzögern.

§6 Tickets

§6.1 Buchung und Verkauf von Tickets

Ticket und Karte geben nur Zutritt zu bestimmten Reiserouten nach im Voraus erfolgter Bestellung. Persönlich ausgestellte Tickets, Karten oder "Bizze" sind nicht auf eine andere Person übertragbar.

Auf den Routen, auf denen sie Seefahrtbehörden es verlangen, hat der Passagier seinen vollen Namen, sein Alter und sein Geschlecht anzugeben. Die Angaben sind bei der Reservation des Tickets zu erteilen.

Mit dem Ticket oder Mehrfahrtkarte können keine Unterbrechungen der Reise vorgenommen werden; Anschlusstickets mit der DSB, sind jedoch für Reiseunterbrechungen im Gebiet Kopenhagen davon ausgenommen.

Der Passagier ist allein dafür verantwortlich, mit Bezug auf die geltenden Bereitstellungszeiten einzuchecken.

Bei Nichteinhaltung der Bereitstellungszeiten entfällt die Reservation.

Spezifische Bestimmungen für die verschiedenen Tickettypen für die Überfahrten der Reederei, hierunter der Buchungszeitpunkt, können Sie den Anhang im Menu links finden.

§6.2 Bezahlung von Tickets

Es ist möglich in Bar, mit der Dankort und mit den üblichsten Kreditkarten zu zahlen. Bei der Anwendung einiger Kreditkarten kann eventuell eine Zahlungsgebühr erhoben werden. Dieses wird ggf. vor der Bezahlung, die vom Passagier zu bestätigen ist, hervorgehen.

Die Reederei nimmt folgende Währungen an: Dänische Kronen, norwegische Kronen, schwedische Kronen, Euro und amerikanische Dollars. Ausländische Währungen werden nur als Geldscheine entgegengenommen. Wechselgeld wird in dänischen Kronen ausgezahlt.

Beim Erhalt des Tickets, hat der Passagier sich davon zu vergewissern, dass das ihm ausgehändigte Ticket oder Karte seinen Wünschen entspricht. Die Reederei übernimmt keine Haftung für Fehler, wenn die Buchung so spät vor der Abreise erfolgt ist, dass es der Reederei praktisch nicht möglich gewesen ist, vor dem Eintreffen bei der Abreise, eine Bestätigung zusenden zu können.

Die Reederei behält sich das Recht vor, bei der Bestellung sowie beim Verkauf von Tickets an der Schranke, eine Gebühr zu erheben.

Spezifische Bestimmungen für die verschiedenen Tickettypen für die Überfahrten der Reederei, hierunter der Buchungszeitpunkt, können Sie den Anhang im Menu links finden.

§6.3 Erstattung

Spezifische Bestimmungen mit Bezug auf die Erstattung und einer eventuellen Bearbeitungsgebühr bei der Stornierung, sowie der rechtzeitigen Stornierungszeitpunkte für die verschiedenen Tickettypen, können Sie den Anhang im Menu links finden.

Kein Ticket kann später als 3 Monate nach dem Abreisedatum erstattet werden.

Für Tickets, die von einem Kooperationspartner der Reederei ausgestellt wurden, können besondere Rückzahlungsbestimmungen vorliegen. Die Reederei erstattet nur Tickets, bei denen die Einzahlung an die Reederei erfolgt ist.

§6.4 Gruppenreisen

Für Überfahrten, bei denen Reisenden in Gruppen Ermäβigungen gewährt werden, weisen wir auf gesonderte Bestimmungen hin. Sie können den Anhang im Menu links finden.

Bei der Beförderung von Bussen, beschränkt sich die Haftung der Reederei gem. des Seehandelsgesetzes.

§7 Kontrolle der Tickets

§7.1 Gültiges Ticket/Fahrausweis

Bei Antritt der Reise muss der Passagier im Besitz eines gültigen Fahrausweises sein, den er während der ganzen Reise aufzubewahren hat. Auf Verlangen hat der Passagier ihn vorzuzeigen.

Mehrfahrtskarten sind vor Reiseantritt abzustempeln, um für die aktuelle Reise gültig zu werden. Der Passagier hat selbst zu kontrollieren, dass das Abstempeln des Tickets/der Karte korrekt erfolgt ist.

Persönlich ausgestellte Tickets, Karten oder "Bizze" werden bei Missbrauch ohne Erstattung eingezogen.

§7.2 Kontrollgebühr

Ein Passagier, der nicht im Besitz eines gültigen Tickets oder einer gültigen Karte ist, hat auβer die Bezahlung für einen gültigen Fahrausweis, die jederzeit aktuelle, ausgewiesene Kontrollgebühr zu zahlen. Er hat auf Verlangen durch das Personal seinen vollen Namen, seine Adresse sowie sein Geburtsdatum anzugeben. Darüber hinaus hat der Passagier sich durch einen Führerschein oder ein anderes juristisch gültiges Dokument auszuweisen.

Wenn der Passagier den gültigen Fahrausweis zzgl. der Kontrollgebühr nicht sofort bezahlt, wird ihm eine Zahlkarte über den Gesamtbetrag ausgehändigt. Der Passagier hat dafür mit seinem Namen, seiner Adresse, seinem Geburtsdatum und seiner Unterschrift, sowie mit der oben erwähnten Legitimation, zu quittieren.

Wenn ein Passagier es unterlässt, ein Ticket zu kaufen, sich der Kontrolle entzieht, es versucht, ein ungültiges Ticket oder eine ungültige Karte zu benutzen, oder sich weigert, ein Ticket oder eine Karte zu kaufen oder vorzuzeigen, ist für den gültigen Fahrausweis sowie für die jederzeit ausgewiesene Kontrollgebühr zu bezahlen.

§7.3 Mahnverfahren für Kontrollgebühr

Für Kontrollgebühren gelten folgende Mahnverfahren und Gebühren:

  • Sofern eine Ratenzahlung vereinbart wird, kann die Reederei pro Rate eine Gebühr erheben.
  • Sofern die Zahlung anzumahnen ist, kann die Reederei eine Bearbeitungsgebühr pro Schreiben erheben.
  • Wenn der Betrag nicht nach der 1. Mahnung eingezahlt wird, wird ein Einzugsunternehmen mit dem Einzug der Forderung beauftragt. Anlässlich des Einzugs der Forderung wird eine Einzugsgebühr berechnet. Gleichzeitig fallen Kosten für den Einzug der Auβenstände durch das Einzugsunternehmen an. Einzugsgebühren und Einzugskosten werden dem schuldigen Betrag auferlegt.

§8 Streichungen/Verspätungen

Die Reederei übernimmt keine Haftung für Verluste oder Beschädigungen als Folge von eventuell fehlendem Platz auf den Fährschiffen, Betriebsstörungen, hierunter auch Einstellung des Betriebs wegen Unregelmäβigkeiten, hierunter höhere Gewalt, aus technischen Gründen, Wasser- und Witterungsverhältnissen, und sie behält sich das Recht vor, ohne vorherige Anmeldung Änderungen im Fahrplan und der Ticketpreise vorzunehmen. Es kann jederzeit ein anderes Schiff als das annoncierte eingesetzt werden. Die Reederei haftet niemals für Verluste aufgrund verpasster Verkehrsverbindungen oder erforderlicher Änderungen in Reiseplänen, hierunter extra Hotelaufenthalt u.ä., die der Passagier als Folge einer Verspätung wählt.

Wenn ein Passagier eine Reise aufgrund einer gröβeren Verspätung oder Streichung, oder weil eine Anschlussverbindung nicht erreicht werden kann, unterbricht, kann der Passagier den Teil des Tickets für die Reise mit der Reederei, der wegen der Verspätung nicht durchgeführt werden konnte, rückerstattet bekommen. Die Erstattung gilt für alle Tickettypen innerhalb spätestens 7 Banktagen. Die Erstattung erfolgt in diesem Fall ohne die Erhebung einer Gebühr.

Die Ersatzleistung der Reederei bei Verspätung oder Streichung kann niemals den Ticketpreis übersteigen.

§9 Ersatzleistung für Personen-, Fahrzeug- oder Gepäckschäden

Bei der Beförderung von Passagieren, haftet die Reederei nicht für die Zeit, bevor der Passagier an Bord kommt, und nachdem er an Land gekommen ist.

Für Gepäck, das auf Gepäckwagen befördert wird, haftet die Reederei nicht für die Zeit, bevor das Gepäck an Bord und nachdem es an Land gebracht worden ist; dieses gilt jedoch nicht für den Zeitraum, in dem das Gepäck sich auf Gepäckwagen in der Obhut der Reederei befindet (siehe auch §10 über Reklamationen).

Die Reederei haftet nicht für Verlust oder Beschädigung an Geld, Wertpapieren und anderen Wertgegenständen, wie Silber, Gold, Juwelen, Schmuck und Kunstgegenständen.

Das Anbordfahren und Anlandfahren von Fahrzeugen erfolgt auf eigene Gefahr und jegliche Verantwortung dafür, lehnt die Reederei ab. Es ist die Pflicht der Passagiere, ihre Fahrzeuge während des Transports ordnungsgemäβ abgebremst zu halten, indem sie einen Gang einlegen und die Handbremse anziehen.

Beschädigungen an Fahrzeugen, die Senkungen, Umbauten oder schweren Lasten zuzuschreiben sind, sind nicht Angelegenheit der Reederei.
Sonderausrüstung, hierunter Reisegüter, die auβerhalb oder oberhalb eines Fahrzeugs angebracht worden sind, und die beschädigt werden, während es in Bewegung ist, werden ungeachtet der sonstigen Haftungsverhältnisse nicht erstattet.

Es ist die Verantwortung des einzelnen Passagiers, sein Motorrad, Moped, Roller o.ä. so sicher und stabil zu fixieren, dass sein Fahrzeug den normal zu erwartenden Seegang während der Überfahrt aushält. Schäden an Fahrzeugen, die wegen Umkippen oder Verschieben während der Überfahrt entstanden sind, sind nicht Angelegenheit der Reederei.

§10 Fundsachen

Anfragen wegen vergessener Sachen an Bord der Fährschiffe, sind an die Rederei zu leiten. Fundsachen werden 30 Tage aufbewahrt, woraufhin sie gemäβ des Gesetzes für Fundsachen bei der Polizei (im Fundbüro) abgegeben werden. Die Reederei bewahrt jedoch keine leicht verderblichen Fundsachen auf. Diese werden unmittelbar kassiert.

§11 Reklamationen

Schäden an persönlichen Besitztümern, Fahrzeugen, Reisegütern oder an Fracht, sind den Besatzungsmitgliedern des Fährschiffes unverzüglich anzumelden. Mit Bezug auf Gepäck, das auf Gepäckwagen in der Obhut der Reederei gewesen ist, ist die Reklamation unverzüglich und vor Verlassen des Terminals dem Personal im Terminal anzuzeigen.

Beanstandungen, die die Reise betreffen, und die durch ein Ansprechen des Personals an Bord oder in einem Terminal der Reederei nicht behoben werden konnten, können über das Kontaktsystem der Reederei im Internet geltend gemacht werden.

Die Beanstandung ist der Reederei spätestens 14 Tage nach dem Vorfall, der Anlass zur Beanstandung gegeben hat, zu überreichen. Der Beanstandung sind Ticket oder Buchungsnummer beizufügen.

§12 Inkrafttreten und Bekanntmachung

Gerichtsstand für alle Unstimmigkeiten, die aus dieser Transportvereinbarung gem. der vorliegenden allgemeinen Transportbestimmungen entstehen können, ist das Sø- und Handelsretten - See- und Handelsgericht - in Kopenhagen mit den normalen Berufungsmöglichkeiten, indem die vorliegende Vereinbarung sich jedoch nicht auf die Klageerhebungsmöglichkeit gegen die Reederei beim Stadtgericht Kopenhagen - Københavns Byret - beschränkt.

Die Beförderungsbestimmungen traten am 1. Mai 2005 mit späteren Änderungen in Kraft.


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